Die allseits beliebte Homepage Leon Haardts Lonely Hearts Club bietet einen multimedialen Marktplatz für alles Überflüssige, Sinnlose, Irr- und Surreale, grenzt sich aber kategorisch ab von wirren Irren, entrückten Verrückten und gefloppten Bekloppten.

Satirebilderbuch 2012
 
 
Geadelter Freispruch für Yoko Ono
10. November 2012 - Interview des TV-Moderators David Frost mit McCartney
Ja, es trifft mich - wenn ich von einem Unglück erfahre. Und es schockt mich, wenn die betreffende Person zu meiner Familie oder meinem Freundeskreis gehört. Auch bei von mir verehrten Promis können sich ähnliche Gefühle einstellen. Jetzt hat es Macca erwischt. Seit kurzem könnte man ihn statt mit "Sir" auch mit "Alzheimer" titulieren - wenn es eine ärztliche Bestätigung für diesen Verdacht gäbe. Davon ist mir allerdings nichts bekannt. Trotzdem: wer kann sich eine andere Ursache dafür vorstellen, dass er Yoko Ono öffentlich vom Vorwurf freispricht, an der Auflösung der Beatles schuld zu sein: "Sie hat die Gruppe mit Sicherheit nicht auseinander gebracht, die Band ist von selbst zerfallen."? Mit Sicherheit  kein Beatles-Fan. Ihm einen Brief zu schreiben, um ihn zum Widerruf aufzufordern, hätte ungefähr die gleiche Wirkung, wie die Alzheimer-Erkrankung bei einer Bulimie-Patientin: sie frisst und frisst und vergisst zu kotzen.
Aber 'mal ehrlich! Wie hätte der Exbeatle denn sonst vergessen können, dass sie ihren Mann mit magischen Sexpraktiken verzauberte, sie ihm ständig einredete, er brauche mit niemandem - auch nicht mit ihm, Paul, - die Alfaposition zu teilen, dass sich die dauerpräsente Ono ständig in Studioaufnahmen der Beatles einmischte, dass sie dafür sorgte, dass John Lennon die Beatles vernachlässigte und Aufnahmetermine verpasste und dass sie sich mit ihm jahrelang gerichtlich um die Urheberrechte für das Beatles-Werk gestritten hat? Nein, eine derart erfolgreiche Band verlässt man nicht ohne zwingenden Grund bzw. - wie in Johns Fall - ohne verhext zu sein. Und das wäre die Alternativhypothese zu Alzheimer: nach jahrzehntelangem Voodoo ist es der zirka 80-jährigen NippelNipponamerikanerin gelungen, nun auch Paul zu verhexen. Mit Google ist ihr das jedenfalls gelungen: über 75000 Ergebnisse von Webseiten, auf denen Pauls Interview-Kernthese "Yoko Ono war nicht schuld an der Beatles-Trennung" nachgeplappert wird.
 
Steinbrück-Raffgier & SPD-Eigentor 
04. November 2012 - Den Bock zum Gärtner machen: Peer Steinbrück = Kanzlerkandidat der SPD
"Großartiger Schachzug!", dachten die SPD-Großkopferten, als Steinbrück seine "Nebeneinkünfte" offenlegte. 1,25 Millionen Euro in drei Jahren und alles legal. Jetzt müssen die anderen Parteien nachziehen und der SPD-Kanzlerkandidat ist nicht nur aus dem Schneider, sondern Vorreiter einer Parlaments-Transparenz-Novellens. Doch wieder einmal hat sich die SPD-Führung gewaltig verrechnet. Denn der potentielle Nachfolger von Schröder steht nicht nur für verschärfte Basta-Politik, sondern auch für eine größtmögliche Entfremdung von den sozialen Wursteln Wurzeln der ehemaligen Arbeiterpartei. Und sowohl in den Medien als auch bei Hinz & Kunz steht er zunehmend für grenzenlose Raffgier: Vortragshonorare, 100000-€-ThyssenKrupp-Aufsichtsratsmandat, Abgeordneten-Diäten und Kostenpauschale, Professurhonorare (Stiftung Mercator, Uni Leipzig, Uni Duisburg-Essen), Buchtantiemen (Unterm Strich) - das läppert sich. Warum die Sozialdemokraten dem Wahlvolk einen Multimillionär präsentieren? Keiner weiß es. Außer Leon Haardt! Und hier die Lösung. In der Nach-Schröder-Ära haben sich einige PR-Vertreter aus ganz Deutschland  - außer aus Berlin (kein Geld) -, der sogenannte Augsburger Kohlekreis, zum Sektfrühstück getroffen. Thema: Verhinderung eines weiteren SPD-Kanzlers. Gefragt war eine raffinierte Idee mit Langzeitwirkung - gut getarnt und ohne Propaganda. Dr. Kläwerle, ein cleverer Schwabe, machte folgenden Vorschlag: Wir wählen einen SPD-Kanzlerkandidaten, laden ihn regelmäßig zu Vorträgen ein und überweisen ihm Mondhonorare. Wenn die Sozialdemokraten dann einen Kanzlerkandidaten suchen, machen wir uns bemerkbar und empfehlen unseren Vortragskünstler, weil er die besten Konnektions zur Wirtschaft hat und daher auch von dieser mit Un terstützung rechnen darf. Alle waren begeistert und der Rest ist Geschichte: Die Wahl fiel auf Steinbrück und die Anrufe im September beim SPD-Führungstrio fielen auf fruchtbaren Boden. Im Oktober war dann nur noch eine kleine Diffamierungsaktion mit Hilfe der Medien erforderlich und Steinbrücks Ruf war ruiniert. So funktioniert moderne Lobby- und PR-Arbeit. Chapeau! Der misstrauische Nie-mehr-SPD-Wähler fühlt sich für weitere vier Jahre bestätigt und das Kanzleramt bleibt für die Großbanken+Euro-Lebensretterin Angela gesichert.
 
 
Markierungswahn: der globale Zoo
01. November 2012 - Judenstern für Tiere: exzessive Raubtiermarkierungen in der Wildnis

Das Interesse der Menschen an wilden Tieren war schon immer groß. So entstanden aus Wildkatzen und Wölfen durch Domestikation pflegeleichte Haustiere wie Hauskatzen und Hunde, die den Alltag bereichern und wichtige Hilfsdienste leisten. Rinder, Pferde, Wildhühner und Wildsäue wurden zu Nutztieren umgewandelt. Dieses Vieh dient als Zug- und Lasttier, zur Fleisch-, Milch- und Eierversorgung sowie als Partner bei sportlichen Betätigungen. Im Zusammenhang mit der Kolonisierung der Welt durch europäische Großmächte wurden einerseits afrikanisches Großwild auf Safaris massenhaft erlegt, um zu Hause mit Trofäen anzugeben oder -zig Millionen nordamerikanischer Bisons abgeschossen und ausgerottet, um Nutzland zu schaffen. Andererseits kam man auf die Idee, den Menschen in Europa diese Tiere gegen Eintrittsgeld hautnah und lebendig zu präsentieren. Dies geschah und geschieht zum einen in Zirkusveranstaltungen, wo Dompteure nicht mehr ganz so wilde Tiere wie Löwen, Tiger und Bären präsentieren. Zum anderen wurden in Weltstädten Zoologische Gärten eröffnet, in denen die Besucherströme hinter Gittern und in Freigehegen einen kleinen Teil der tropischen Fauna begaffen konnten und können. Schließlich kam man auf die Idee, zahlungskräftigen Ferntouristen die Möglichkeit zu bieten, den von Wildhütern kontrollierten Wildbestand in seinem natürlichen Lebensraum zu beobachten und zu fotografieren. So gründeten viele, besonders afrikanische Regierungen abgegrenzte Naturreservate und Nationalparks, konnten die Wilderei dadurch aber nicht verhindern. Zu gering ist die Anzahl der schlecht bezahlten Ranger und Wildhüter, zu groß die ostasiatische Gier nach vermeintlich heilkräftigen Tierorganen.
In den letzten Jahrzehnten wurde das Großwild in zunehmenden Maße auch Objekt von Wissenschaftlern, Tierschützern und Naturfilmern. Es gibt kaum noch eine Landschaft auf der Erde, in der Tierforscher nicht die Biotope unter ihre Kontrolle bringen. Um die Bestände zu erfassen und das typische Verhalten der Tierarten festzustellen, werden immer mehr Individuen mit GPS-Halsbändern, Ohrklammern, Fußringen, implantierten Computerchips, Brandzeichen, Farbklecksen und anderen Markierungen gekennzeichnet und verunstaltet. Das Anbringen von Markierungsmetallbändern an den Flossen führt zum Beispiel bei Pinguinen dazu, dass sie weniger Küken produzieren und geringere Überlebenschancen haben.
Die natürlichen Lebensräume verwandeln sich zunehmend zu einem einzigen globalen Zoo. Der Kontrollwahn lässt den Tieren keine Ruhe mehr. Sie werden mit Hubschraubern verfolgt und transportiert, mit Schusswaffen in den Tiefschlaf versetzt und mit Netzen eingefangen, mit diversen Geräten untersucht, zur Blutspende gezwungen, in Tierstationen aufgepäppelt und an den Menschen gewöhnt, in Gefängnisse und enge Transporter eingepfercht und umgesiedelt. Die Tiere leiden unter diesen Vergewaltigungen, doch die "Tierfreunde" stört das nicht. Der vorläufige Tiefpunkt dieser Dekadenz: In zunehmendem Maße werden Abschussquoten festgelegt, die es zum Beispiel privaten Tierparkverwaltern ermöglichen, an reiche Yankees teure Jagdlizenzen zu verkaufen, um die Großgehege zu finanzieren. "Der Abschuss dient der Arterhaltung", dürfen diese modernen Großwildjäger wichtigtuerisch und unwidersprochen in Mikrofone deutscher Filmteams quasseln. Geld führt bei Männern immer wieder zu schwerem Hirnschwund. Dummerweise sind in diesem Falle die Tiere die Leidtragenden.

 
Uhrdreherei: das Nullsummenzeitspiel
28. Oktober 2012 - Uhrzeit um eine Stunde vor- oder zurückstellen?
Obwohl diese von Politikers (von wem sonst?) erfundene Quatsch-Vorschrift schon seit Jahrzehnten regelmäßig im Frühjahr und Herbst gehorsam ausgeführt wird, weiß kaum einer aus dem Stehgreif wie sie genau funktioniert. Der Berliner Kurier will seinen Lesern verklickern, am Sonntag würde "rückwärts am Uhrzeiger gedreht", weil die Stunde zwischen zwei und drei Uhr wiederholt wird. Dreifacher Blödsinn! Zum einen wird nicht am Uhrzeiger, sondern - falls erforderlich - am entsprechenden Knopf gedreht. Zum zweiten wird nicht rückwärts, sondern der Zeiger zurückgedreht. Und zum dritten wird größtenteils überhaupt nicht gedreht, da uns diese Aufgabe per Funkverbindung nach Frankfurt abgenommen wird.
Frage mal deinen Nachbarn, ob der nämliche Sonntag 23, 24, oder 25 Stunden dauert. Du wirst dich wundern über die Rechnerei. Jeder dritte Deutsche hat ein bis zwei Wochen lang psychosomatische Probleme mit dieser blödsinnigen Zeitumstellung. Sie stört das Nerven- und endokrine System und dadurch den gesamten Organismus. Ganz zu schweigen von den zusätzlichen Verkehrsunfällen im März aufgrund der unfreiwilligen Übermüdung. Wer also während der Sommerzeit (MESZ) um 6 Uhr morgens aufsteht, steht realiter - also nach MEZ - bereits um 5 Uhr auf. Morgenmuffel werden dadurch sogar aus ihrer gesundheitlich wertvollen Tiefschlaffase herausgerissen. Und das allerschlimmste: Werden Kühe später gemolken, haben sie Schmerzen, da ihre Euter praller gefüllt sind. Das Hauptargument, das zur Umstellerei geführt hat, ist ein Märchen. Denn der Stromspareffekt (es ist abends länger hell als dunkel) wird durch die Freizeitgestaltung wieder ausgeglichen. Das größte Land der Erde, Russland, hat nach 30 Jahren die Zeitumstellung abgeschafft. Zum Schluss die Eselsbrücke: Stellen die Eisdielen ihre Tische und Stühle zur warmen Jahreszeit vor das Café, beginnt die Sommerzeit - die Uhr wird eine Stunde vorgestellt. Werden die Tische und Stühle wieder zurück in den Keller geräumt, ist der Sommer vorbei - die Uhr wird also eine Stunde zurückgestellt.
 
 
Sterben im Zoo und anderswo
24. Oktober 2012 - verschüttete Erdmännchen im Frankfurter Zoo
Warum gibt es offiziell eigentlich keine Erdweibchen?
LBH schlägt eine Weibchenquote bei denErdmännchen
vor. Alternativ böte sich an, die Weibchen in rosarote,
die Männchen in blaue Farbe einzutauchen.
Immer wieder sterben Tiere in Zoologischen Gärten eines unnatürlichen Todes. Man denke nur an den legendären Berliner Eisbär Knut, der ohne seinen per Sudden Death verstorbenen Tierpfleger Dörflein vereinsamt und mit schweren Depressionen 2011 im Alter von vier Jahren sich vor den Augen der Zoobesucher ertränkt hat. Zuletzt hat es im Frankfurter Zoo sechs Erdmännchen in ihrer Höhle erwischt. Nach starken Regenfällen ist unter dem überdachten Teil ihres Außengeheges das Tunnelsystem eingestürzt. Ein halber Meter Erdreich ist so abgesackt, dass Tonnen von Lehm & Kies die possierlichen Tierchen  unter sich begraben haben und diese im Schlaf erstickt sind. Von lemminghaftem Selbstmord wird man in diesen Fällen wohl nicht reden können, zumal es sich bei jener Filmsequenz des Gruppensuizids (White Wilderness) um ein Disneymärchen handelt. Und von einer Situation wie am ostafrikanischen Marafluss kann im Zoo auch keine Rede sein: an den Steilufern auf- & übereinander stürzende Gnus, die sich gegenseitig zu Tode trampeln. Mehrheitlich sind die nachgezüchteten Tiere, die die freie Wildbahn nicht einmal vom Hörensagen her kennen, wohl in der Lage, sich an die beschränkten Bedingungen eines Zoos anzupassen, in denen heute ja eine artgerechte Haltung zumindest versucht wird.
Echte Raubtiere wird man allerdings niemals artgerecht halten können, insbesondere wenn es sich in der freien Natur um wandernde Arten mit großem Jagdrevierbedarf handelt. Die Folge ist, dass zum Beispiel Raubkatzen im Laufe der Generationen im Zooknast von psychosomatischen Krankheiten heimgesucht werden, die sie zunächst auf ihren Nachwuchs übertragen, bis dieser seine Zeugungsfähigkeit verliert. Verursacht wird diese pathologische Entwicklung nicht zuletzt dadurch, dass die Türschutzfraktion ihnen das Jagen vorenthält.  Das ist ungefähr so, als würde man den Menschen jeglichen Sport verbieten. Auch dieses Aussterben in sogenannten "Tiergärten" ist unnatürlich. Zooverantwortliche versuchen ja der Öffentlichkeit einzureden, die Zucht bestimmter Tierarten sei erforderlich, um ihr Aussterben zu verhindern. Wenn der Homo "sapiens" aber durch Kahlschlag, Brandrodung, Zersiedelung, Kultursteppen, extensive Weidewirtschaft oder Desertifikation den natürlichen Lebensraum vernichtet, wird auch das nicht domestizierbare Wild verschwinden - zunächst in den ursprünglichen Biotopen, dann in den Zoologischen Gärten.
 
 
Feldzug der Gliedhasserinnen
20. Oktober 2012 - Ausstellungsplakat <Der nackte Mann> in Wien]
Bei Jauch und Co. soll über Sexbegriffe wie Genitalien, Masturbation, Geschlechtsverkehr, Penis oder Vagina nicht gesprochen, und obszöne Synonyma [Wichsen, Ficken, Fotze ...] sollen unbedingt vermieden werden. Der Grund: die Jauch-Arbeitgeber Das Erste und RTL verstehen sich als Familiensender. In der Tat: immer wieder beschweren sich Mütter über Sexabbildungen in der Öffentlichkeit. Diese rigiden Frigiden  wollen nicht, dass ihre Kinder mit Sexualität in Berührung kommen, denn Sex ist bäh. Man hätte vermutet, dass nach der sexuellen Revolution in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts Sexthemen in den Medien kein Tabu mehr darstellen. Doch das Gegenteil ist der Fall: immer stärker machen sich fundamentalistische Gruppierungen mit den Zielen bemerkbar, Sex und Erotik aus der Öffentlichkeit zu verbannen und religiöse Befindlichkeiten und Verbote zu den vorrangigen Verfassungsprinzipien zu erheben.
So haben ein paar Beschwerden völlig ausgereicht, dass der verantwortliche Mitarbeiter den Schwanz eingezogen hat: über die drei nackten Pimmel des Litfasssäulenplakats zur Ausstellung "Nackte Männer" ließ er schnellstens rote Balken mit der Begründung kleben: "Wir wollen keine religiösen Gefühle verletzen." Der Trend ist klar: über die Pornografizierung bereits des schlaffen Gliedes hin zum Gottesstaat. Was ich aber in diesem Zusammenhang überhaupt nicht verstehe: warum wird diese reaktionäre Empörung so ernst genommen, wenn doch im Sexualkunde-Unterricht in Deutsch- und Ösiland den Kindern in Wort, Bild und Plastik eben diese Geschlechtsteile vor die Nase gesetzt werden? Da gibt's nur eine Lösung: Sexualkunde und Evolutionstheorie müssen durch den Kreationismus ersetzt werden. Würde ja auch gut zum Moscheen- und Minarettenneubau sowie zur Schächtung, Verschleierung und gesetzlichen Beschneidungsgenehmigung passen.
 
Merkels Griechenlandrettungswahn
18. Oktober 2012 - EU-Gipfeltreffen in Brüssel & Generalstreik in Griechenland
Deutsche, Franzosen & Beneluxer auf der einen sowie Italiener, Spanier und Griechen auf der anderen Seite waren einst zufrieden mit ihrem Wirtschaftssystem. Die ersteren hatten z. B. eine stabile Währung & Wohlstand für eine breite Mittelschicht, die letzteren ihr Dolce Vita mit Bakschisch & Siesta. Organisch gewachsene, stimmige Gesellschaftssysteme funktionieren, solange man sie lässt. Kommen dann aber ein paar größenwahnsinnige Politiker wie Helmut Kohl auf die Idee, man müsste eine neue Währung einführen, kann das gut gehen, muss aber nicht. Nicht im Traum war die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft 1957 als Währungsunion angelegt. Vielmehr sollte der Austausch von Waren aus Fischerei, Bergbau, Landwirtschaft und Schwerindustrie erleichtert werden. Mit dem Wandel zur EU und den damit steigenden Ansprüchen begannen die Probleme. Sozial-, Rechts-, Währungs-, Haushalts- und Verteidigungsunion standen zur Diskussion. Eingeführt wurde lediglich der Euro in einigen heimgesuchten Ländern. Seinen ersten Härtetest hatte dieser mit dem Weltfinanzcrash zu bestehen. "Systemische" deutsche Banken wurden mit -zig Milliarden Steuergeldern gerettet. Erstmals wurde Hinz und Kunz in aller Deutlichkeit demonstriert, dass im Kapitalismus die Regierungen nur Marionetten der Hochfinanz sind. Bei stark angeschlagener Gemeinschaftswährung rutschten dann die Staatsfinanzen der drei genannten Mittelmeerländer in die Krise: die mächtigen US-Rating-Agenturen Moody's, Standard & Poor's oder Fitch haben deren Kreditwürdigkeit (Bonität, Schuldnerqualität) immer weiter herabgestuft (von AAA auf B [D = Zahlungsunfähigkeit]), so dass die Neuverschuldung immer teurer bis unbezahlbar wurde. Also musste ein EU-Rettungsschirm eingerichtet werden, der den kranken Euroländern die Milliarden überweist, die sie brauchen. Doch die Merkelianer [also die Großgeldgeber] haben an die Rettungsaktion die Bedingung geknüpft, dass sich die mediterranen Nehmerländer gesundschrumpfen müssen. Die Folge der staatlichen Sparmaßmahmen: wirtschaftliche Rezession und Massenarbeitslosigkeit. Jeder zweite griechische Jugendliche ist ohne Beschäftigung. In anderen südeuropäischen Ländern sieht es ähnlich trostlos aus. Da fragt man sich schon: Warum muss die Bundeskanzlerin unglaubliche Geldmengen mit deutschem Migrationshintergrund zur Verfügung stellen, um in einem fremden Land eine Währung zu retten, die niemand braucht, um Millionen Menschen in Armut zu treiben, von denen sie wie die Pest gehasst und mit Hitler verglichen wird? Klar ist allerdings, dass das Unglück nicht mit dem Euro, sondern mit der Staatsverschuldung in Europa begonnen hat. Während sich die USA beliebig verschulden können [US-$ als Leitwährung, Ratingagenturen mit Sitz in den USA, Geldbeschaffung notfalls mit der Druckerpresse], haben einige europäische Staaten ihre Möglichkeiten überschätzt. Und was passiert eigentlich, wenn auch Deutschland von den Rating-Agenturen, die gegenüber dem gigantischen US-Schuldenberg (15,2 Billionen $) bisher betriebsblind waren, herabgestuft wird und dann selbst Probleme bekommt, sich frisches Geld zu beschaffen? Eine ungelöste Frage.
 
Fußballnationalkindergarten
16. Oktober 2012 - WM-Quali Deutschland gg. Schweden 4:4 (3:0/1:4)
Ja, Himmiherrgottsackzementhallelujamilecktsamorsch,  Scheißglumpsverreckts! Führen 4:0, spielen 60 Minuten lang Zauberfußball und lassen sich dann zu Hause in der letzten halben Stunde dermaßen vorführen. Bei Beckenbauer wäre sowas niemals passiert. Nicht mal Derwall musste so eine Blamage verdauen. Dem derzeitigen Kindergarten fehlt of- fensichtlich jeglicher Respekt vor dem derzeitigen Cheftrainer. Ist ja auch ein Unterschied, ob man Achtung vor der Autorität eines Fußballkaisers und Angst vor seinem Rüffel hat, oder ob man von Jogis Verwöhnaroma eingelullt wird. Die Schuld liegt auf beiden Seiten: ein lascher Trainer mit Rentenvertrag und verwöhnte Kickerbubis mit Millionen auf dem Konto - das kann immer mal zur Katastrofe führen. Diese wäre auch eingetreten, wenn das Spiel fünf Minuten länger gedauert hätte. Auch wenn es mir vielleicht keiner glaubt: ich bin nach den ersten beiden Toren zum Tatort gewechselt, weil ich Mertesacker und Boateng kaum ertragen kann - schon gar nicht zusammen. Insbesonders das Mertesgeackere finde ich zum Kotzen: Der Möchtegern-Libero steht so weit hinten, dass er immer anspielbar ist und der Gegner nicht in die Abseitsfalle laufen kann. Und der von jeglicher Cleverness meilenweit entfernte Boateng ist bis zur letzten Sekunde für ein Eigentor oder elfmeterreifes Foul gut. Im offensiven Mittelfeld werden neun von zehn Bällen nicht angenommen, sondern sofort wieder in Richtung eigenes Tor zurückgedroschen. Sehr gern auch quer, mit ellenlangen Bällen oder gleich zum Torwart zurück. Alibifußball bis zum Erbrechen bzw. bis der Gegner den Ball erobert hat. Hätte Löw auch nur einen der beiden Katastrofenspieler durch eine Kampfsau wie Lars Bender ersetzt, wäre der Zusammenbruch in der  letzten halben Stunde vermieden worden. Wie man richtig den Ball in den eigenen Reihen hält, sollte sich die Mannschaft mal bei den Spaniern abgucken. Nicht mit langen Bällen nach hinten oder als riskante Seitenwechsel, sondern mit Kurzpassspiel im Mittelfeld. Mit dem derzeitigen Trainersofti wird es in den nächsten Jahren keinen Titel geben. Schlauer Power-Fußball ist eventüll nur mit dem BVB-Klopper möglich.
 
Stradospringer: der trudelnde Schallmauerdurchbrecher
Dass seine extreme PR-Aktionen tödlich enden können, nimmt der irre Adrenalin-Multimilliardär und Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz billigend in Kauf. So wie am 11. November 2009: Damals steht Ueli Gegenschatz auf dem 88 m hohen Sunrise Tower in Zürich. Dem Extremsportler bleibt kaum Zeit, um nach dem Absprung seinen Fallschirm zu öffnen. Als er springt, wird der Schweizer von einem Windstoß erfasst, verliert die Kontrolle, kracht auf eine Gebäudekante und schlägt auf den Boden auf. Zwei Tage später stirbt der 38-jährige Basejumper in einem Züricher Krankenhaus.
 
15. Oktober 2012: Adele+Felix: "This is the end - hold Ur breath and cound to ten -
                                                   Feel the earthvmove and hear my heart burst again"
 
Mi dem erfolgreich "gefinischten" Stratosfärensprung von Felix Baumgartner scheint in der Red-Bull-Welt wieder alles Paletti. Fehlt eigentlich nur noch die 2012 durchaus wieder mögliche Titelverteidigung von Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel. Falls nicht, stehen zahlreiche andere Aktivisten der Getränkegroßfamilie Gewehr-bei-Fuß: der ukrainische Klippenspringer Slava Polveshchuk, die deutsche Biathletin Miriam Gössner, der österreichische Skispringer Gregor Schlierenzauer, die US- Skirennfahrerin Lindsey "Lindsex" Vonn, der deutsche Triathlet Daniel Unger u.v.a.
Doch meistens ist etwas faul im Staate Dänemark, wenn es ein Österreicher der Welt zeigen will. Ich erinnere nur an Räuber Johann Georg Grasels sechs mal zehn Robin-Hood-Bandenmitglieder, an 'Gröfaz' Adolf Hitlers sechs Millionen gelynchte Juden oder an Mister Universum Arnie 'Grömpraz' Schwarzeneggers sechs Tonnen geschluckte anabole Steroide. Im Falle des Böbaz meine ich weniger die Tatsache, dass er beim Eintritt in die Troposfäre eine lebensgefährliche Flachtrudelfase, in der er fast das Bewusstsein verloren hätte, durch Gegensteuern überstand. Offenbar ist das Hauptproblem beim Wiedereintritt in die Lufthülle der Erde nicht das von anderen Flugobjekten her bekannte Verglühen, sondern das gottverdammte Torkeln, der unberechenbare <Flat Spin>.
                    Erklärungen: Gröfaz = größter Führer aller Zeiten; Grömpraz = größter Muskelprotz aller Zeiten; Böbaz =
                                        berühmtester österreichischer Basejumper aller Zeiten

Doch bei unserem Ösifänomen geht es um etwas anderes: nämlich um einen robusten psychisch-mentalen Defekt. Warum wohl zog der 43-jährige Schallmauerdurchbrecher bei seinem sogenannten Stratosfärensprung die Reißleine seines Fallschirms eine halbe Minute zu früh, so dass der Rekord des längsten freien Falls bei seinem Berater, Mentor, Vorbild und Bodenstationssprechfunkpartner Joe Kittinger bleibt? Die Antwort lautet: sporadisch ausbrechendes Muffensausen. Bereits beim Aufsteigen des Heißluftballons ging die Visierheizung kaputt. Ein schwerwiegendes technisches Problem, das zum Abbruch des Unternehmens hätte führen müssen. Durch das Freilassen von Helium wäre das Flugobjekt langsam abgesunken und Baumgartner sicher auf die neumexikanische Erde zurück gekehrt. Praktisch war eine solche Entscheidung nach einem Aufwand von 50 Millionen Euro und dem zweifelhaften PR-Ruf von Red Bull aber nicht möglich, zumal die Heldentat bereits vor einem Jahr vorgesehen war. So war der österreichische Volksheld bereits nach kurzer Absturzzeit [Skyfall] fast blind. Er war nicht mehr in der Lage mit eigenen Augen seine Entfernung vom Erdboden abzuschätzen. So wollte er - mental gesehen - auf Nummer Sicher gehen und kein unnötiges Risiko eingehen. Psychisch gesehen packte ihn wahrscheinlich die nackte Panik.

Jedenfalls hat er dadurch Gleichgesinnten die Möglichkeit gelassen, weitere Rekordversuche bezüglich des zeitlängsten freien Falls [Weltrekord vom 16. August 1960: 4 Minuten und 36 Sekunden] zu starten. Genug Verrückte für diese Aufgabe gibt es, genug Geld auch. Ich tippe auf Pepsi Cola, featuring/sponsoring Jeb Corliss.

 

Armstronging: das cleverste Dopingsystem aller Zeiten
Als Lance Gunderson geboren, war er ab seinem vierten Lebensjahr der Gewalt seines Stiefvaters Armstrong ausgesetzt, den er seitdem angeblich nie mehr getroffen hat. Seine sportliche Karriere begann (13-jährig) und beendete der Texaner (40-jährig im Jahr 2012) als Triathlet. Mit 17 Jahren beschränkte er sich auf das Rennradfahren, mit 20 unterschrieb er seinen ersten Profi-Vertrag. Ein Jahr später gewann LA die Profi-Straßenweltmeisterschaft in Oslo.
11. Oktober 2012
Nach weiteren Erfolgen wurde seine Bilderbuchkarriere 1996 jäh unterbrochen: eine ärztliche Untersuchung brachte bei ihm Hodenkrebs im fortgeschrittenen Stadium mit Lymphknoten-Metastasen in Bauchraum und Lunge sowie zwei Gehirntumoren ans Tageslicht. Nach Residualtumorresektion (Entfernung eines Hodens) und einer VIP-Hochdosis-Chemotherapie galt er nach gut einem Jahr wie durch ein Wunder als geheilt. Während des Behandlungszeitraums hat er offensichtlich nicht nur Medikamente geschluckt, sondern seinem Körper auch leistungssteigernde und muskelaufbauende Präparate, v.a. Steroide, gegönnt. Diese erste Fase des Armstrongings war schon deshalb nageliegend, weil er - offiziell nicht im Training, keine Wettkämpfe - keine Dopingkontrollen zu befürchten hatte.
Die ersten positiven Dopingkontrollen scheinen erst aus dem Jahr 1999 zu stammen: in mehreren Urinproben wurde Erythropoetin [EPO] nachgewiesen. Dieses Blutbildungshormon wurde ihm mit ziemlicher Sicherheit bereits während seiner vier aggressiven Chemotherapiezyklen verabreicht. Dummerweise steht es auch auf der Dopingliste der verbotenen Substanzen. Einer Bestrafung wegen des Nachweises stark erhöhter Kortikoid-Werte während der Tour de France im selben Jahr entging er, weil er nachträglich ein Rezept einreichte. Zahlreiche weitere Indizien machten aber deutlich, dass LA seine Krebserkrankung zur erhöhten Aufnahme unerlaubter Substanzen unter dem Deckmantel der Genehmigung missbraucht hatte, sich (im Rahmen der Nachbehandlung) täglich Testosteron zuführen zu dürfen. In dieser zweiten Fase wurden auch wichtige Gehilfen seines Teams in das Dopingprogramm aufgenommen.
Das Armstronging hatte LA bald so weit perfektioniert, dass er von 1999 bis 2005 - v.a. mit selbst injizierten EPO-Spritzen - siebenmal hintereinander die Tour de France im Gelben Trikot beendete. Nach vierjährigen Ermittlungen sprach im Sommer 2012 die US-Antidopingagentur eine lebenslange Sperre für LA aus. Im Oktober desselben Jahres veröffentlichte die USADA ihren 1000-seitigen Dopingreport und übergab ihn an den Radsport-Weltverband UCI. Die zentralen Aussagen lauten, dass die Erfolge des Teams US-Postal und von Lance Armstrong unter massivem Einsatz von Dopingmitteln erreicht wurden: Armstronging ist in Fase 3 "das „höchstentwickelte, professionellste und erfolgreichste Dopingprogramm, das die Sportwelt jemals gesehen hat." Mehr als ein Dutzend ehemaliger Weggefährten - unter anderem Tyler Hamilton, Floyd Landis, Levi Leipheimer und George Hincapie - bestätigten unter Eid, dass sich LA vom Beginn bis zum Ende seiner Karriere gedopt hat, wobei sie sich bei ihren Aussagen teilweise selbst belasteten.
Die UCI hat bis Ende Oktober Zeit, die "überwältigende" Beweislast zu bestätigen und Armstrong die sportlichen Erfolge seit dem 1. August 1998 - inklusive seiner sieben Siege bei der Tour de France - abzuerkennen. Der irische UCI-Präsident Pat McQuaid deutete an, den vorgeschlagenen Sanktionen entsprechen zu wollen: "Solange die Dokumente keine erheblichen Mängel aufweisen, hat die UCI nicht die Absicht, vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS zu ziehen. Wir brauchen aber Zeit zur Überprüfung." LAs Anwälte kritisierten die Vorgehensweise der USADA, die "gleichzeitig als Ankläger, Richter, Geschworener, Berufungsrichter und Henker aufgetreten" sei. Die vermeintlichen Doping-Belege seien verfälscht und die "Geständnisse der angeblichen Kronzeugen" durch Drohungen und unseriöse Deals erzwungen worden.
Allerdings hatte ein ordentliches Gericht eine Klage des einstigen "Tour-Dominators" gegen die USADA-Ermittlungen abgewiesen. Danach ebnete Armstrong selbst durch seinen Verzicht auf die Möglichkeit einer Aufarbeitung der Vorwürfe in einem Schiedsgerichtsverfahren den Weg zu seiner Sperre und Titelaberkennung. Danach müssten zwangsläufig sieben neue Toursieger gekürt werden - logischerweise jeweils die Zweitplazierten. Das wären Alex Zülle (1999), Jan Ullrich (2000), Jan Ullrich (2001), Joseba Beloki (2002), Jan Ullrich (2003), Andreas Klöden (2004) und Ivan Basso (2005). Mit vier weiteren Toursiegen würden damit die Deutschen am meisten profitieren, insbesondere Dopingsünder Jan Ullrich, der - unverhofft - zum viermaligen Sieger der Tour de France (1997/2000/2001/2003) avancieren würde, nachdem ihm alle Wettkampferfolge nach dem 1. Mai 2005 aberkannt wurden. Der CAS geht jedoch davon aus, dass Ullrich auch schon vor diesem Zeitpunkt gedopt hat. Es gibt also berechtigte Zweifel, ob er die drei zusätzlichen Tour-Titel wirklich verdient hätte.
Vielleicht sollte man im Radsport einfach nach jedem Rennen zehn Jahre warten, bevor man die Siegerehrung vornimmt. Das würde - auch in anderen Kraft- und Schnelligkeitssportarten wie Leichtathletik, Rudern, Gewichtheben oder Schwimmen - die peinlichen Siegerberichtigungsverfahren verhindern. Und was bleibt LA von seiner Profikarriere? Ich finde, er sollte dankbar sein, wenn der Krebs nicht mehr zurückkehrt. Im Bereich des Rad- oder sonstigen Sports braucht er sich jedenfalls nicht mehr blicken zu lassen. Außer in gewissen totalitären Staaten, die dringend Erfolge bei Olympischen Spielen benötigen. Seine fast unbezahlbaren Fähigkeiten Dopingmittel und -methoden jahrelang zu verschleiern, könnten China, Nordkorea, dem Iran oder Weißrussland Gold wert sein. Sonnenklar ist allerdings, dass die sauberste und gerechteste Lösung darin bestünde, Doping im Erwachsenensport unter ärztlicher Aufsicht zu legalisieren. Damit würde auch eine Unsumme an Geldern frei, die man in den Schul- und Jugendsport, den Kampf gegen Diktaturen oder die Konversion der Farma- zur Heilkräuterindustrie stecken könnte. Dann hätte auch ich was davon, denn ich benötige den Cannabiswirkstoff THC [Tetrahydrocannabiol] gegen Schmerzen und den natürlichen, blutzuckerneutralen, diabetesverträglichen Süßstoff Stevia - beide Wirkstoffe in Deutschland nicht käuflich erhältlich. 

 

Sudden Death: Dead Dickie Dicks letzter Abgang
Sein Lebensmotto hat er erfüllt: "Gib lieber den Tagen mehr Leben als dem Leben mehr Tage." Das Eheversprechen gegenüber seinem langjährigen Verlobten Thomas konnte der Workoholic nicht mehr einlösen. Das letzte Geschnatter des Dschungellautsprechers lautet: "Beißt Gummibärchen den Kopf ab". Ich finde, im Ballett, das mit gekonnter Beinarbeit (siehe mittleres Bild) seine Leibesfülle kaschiert, war dem komischen Komiker Dirk Bach eine gewisse Normalität (im weitesten Sinne) nicht ohne weiteres abzusprechen.
Er wurde einundfünfzigjährig während eines berufsbedingten Hauptstadtaufenthalts in einem Lichterfelder Appartement von seinem Regisseur tot aufgefunden. Die Leiche lag bereits mehrere Stunden auf dem Flurboden, bevor sie ins Leichenschauhaus abtransportiert wurde. Die vorausgegangenen Wiederbelebungsversuche des Notarztes waren erfolglos geblieben. Auf eine Obduktion wurde anscheinend verzichtet.
5. Oktober 2012
Alle fragen "Warum?" Ich frage: "Woran & wodurch?" Falls die Antwort "Herzverfettung" (offiziell selbstverfreilich "Herzinsuffizienz") lauten sollte, frage ich mich: "Hat der Tierrechteverfechter jemals ernsthaft versucht, sein Übergewicht drastisch zu reduzieren?" Und: "Haben die zahllosen Freunde und Kupferstecherinnen wie von Sinnen jemals eindringlich versucht, ihren Sesamstraßen-Pepe von der Notwendigkeit des Abspeckens zu überzeugen?" Immerhin entsprach der Bauchumfang des Rheinländers fast seiner Körpergröße: geschätzte 160 Zentimeter. Von seinem monströsen Doppelkinn ganz zu schweigen! Auf einer von einem ebenso mysteriösen wie fundamentalistischen Katholikenbund betriebenen deutschsprachigen Hetzpage gegen Schwule namens <kreuz.net> [US-Server] wird der äußerst umtriebige +Berufshumorist als niederträchtiger, verkommener, lüsterner, gefräßiger und ekelerregender
+Kotstecher diffamiert. Für mich war er früher lediglich eine ziemlich absonderliche
+Schwuchtel, für andere, wie Quasseltante Désirée Nick (Volle Kanne), eine
+Trash-Ikone, für , eine
+Rumkugel, ein fieses, boshaft lästerndes, exhibtionistisches
+Schnatterinchen, ein lächerlicher, maßloser, bizarrer
+Hofnarr der Fernsehgesellschaft, ein spöttischer
+Komödianten-Urmel, ein bösartiger
+Pummel im Fummel, ein fetter
+Gute-Laune-Koala, ein
+Kugelblitz und
+Possenreißer.
Für mich erschütternd, wie dieser Vegetarier die Menschen und Medien polarisiert hat. Das kann ihm zu Lebzeiten nicht entgangen sein. Es ist furchtbar als Angehöriger einer Minderheit von fanatischen Vollidioten gehasst und verfolgt zu werden. Ein derartiges Mobbing kann zu schweren psychosomatischen Störungen führen. Vielleicht sollte man sich auf Seiten der Theaterproduzenten & -direktion auch einmal darüber Gedanken machen, wie sich - und das kann ich aus eigener Erfahrung beurteilen - der verfluchte Bretter-die-die-Welt-bedeuten-Stress für das Schauspielerherz potenziert, wenn
- die Premiere - in diesem Fall von "Der kleine König Dezember" am Steglitzer Schlosspark-Theater - kurz bevorsteht
- die Vorbereitungszeit - wie immer - viel zu kurz war
- man als Hauptdarsteller mit dem Textlernen hinterherhinkt und keinen Lernhelfer hat
- die Gruppendynamik zu unvorhergesehenen persönlichen Auseinandersetzungen geführt hat
- uind zu allem Überfluss gerade jetzt unlösbare private Probleme ausgebrochen sind.
Sein eigener, größter Fehler lag vermutlich darin, dass die vermeintliche Inkarnation von Johann Sebastian Bach (unteres Foto) in der Öffentlichkeit ausnahmslos den Eindruck erweckt hat, als sei sein Fett-sein geradezu die Voraussetzung für sein kronisches Gute-Laune-Gehabe. Und dennnoch: alle wussten von seinen Herzproblemen. Aber ein Lebensretter befand sich nicht in seiner Umgebung, auch kein konsequenter Arzt, obwohl der Herzkranke in seiner miserablen körperlichen Verfassung eigentlich berufsunfähig war. Das ist meine persönliche Meinung und erinnert mich irgendwie an den Pfuscharzt von Michael Jackson.
Doch damit nicht genug: die Internet-Gerüchteküche brodelt weiter. Der an Bluthochdruck leidende Künstler soll Poppers (Slang-Sammelbezeichnung für eine Gruppe flüssiger und kurzzeitig gefäßerweiternd wirkender Drogen) konsumiert haben. Ihr Missbrauch, insbesondere in Verbindung mit blutdrucksenkenden Medikamenten, kann Herzrasen, einen lebensgefährlichen Abfall des Blutdrucks und Schockzustände bewirken. Bei Annahme einer derartigen Todesursache müsste die Frage eines potentiellen Suizids beantwortet werden.
 
Abschniedelwutz: Beschneidung in Deutschland
Von der Gründung der Republik bis zur sogenannten "Wieder"vereinigung (wann war denn die vorletzte Vereinigung?) war das Grundgesetz sakrosankt. Eine Selbstverständlichkeit für Regierung und Parlament, dass jede Gesetzesinitiative penibel verfassungskonform sein musste. Alles andere wäre eine Blamage gewesen. Dann war Deutschlabnd politisch wieder wer und die folgenden Regierungen wollten global und international wieder kräftig mitmischen. Da waren einige Verfassungsparagrafen ziemlich hinderlich wie Artikel 87a: “Der Bund stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf“ oder Artikel 26, der die Vorbereitung eines Angriffskrieges unter Strafe stellt. Ein neuer Artikel musste her: Deutschland ordnet sich einem System kollektiver Sicherheit ein, das eine stabile Ordnung zwischen den Völkern der Welt herbeiführt. (Art. 24, Abs. 2). Oder wie es der SPD-Hardliner Struck formulierte: Wir müssen unsere Freiheit notfalls auch am Hindukusch verteidigen. Die Umwandlung des Gedankens der Beschränkung auf die Verteidigung der Staatsgrenze in die Möglichkeit, zusammen mit den kriegslüsternen USA weltweit militärische Operationen durchzuführen war ein Paradebeispiel für die Pervertierung des Grundgesetzes im Interesse der herrschenden Kaste. Zusammen mit einer Flut von Verboten zur Einschränkung der individuellen Freiheit (Rauchverbot. Verkehrsverbotszonen, zonales Alkoholverbot, Glücksspiel-Werbeverbot) wurden zahlreiche weitere verfassungswidrige Gesetze geplant und auf den parlamentarischen Weg gebracht: mal eine Flugzeugabschussermächtigung, mal die Vorratsdatenspeicherung und die Terrorbekämpfung mit Hilfe der Bundeswehr, mal Razzien gegen G-8-Gegner oder Massenkontrollen per Videoüberwachung, mal dieses und jenes. Gleichzeitig darf der durchschnittliche Berufstätige bis Mitte Juli malochen, um die unersättliche finanzielle Gefräßigkeit des Staates halbwegs zu befriedigen. Der Rest ist Schweigen sind Schulden.
6. September 2012
Der neueste Fall justizpolitischer Perversion findet im Rahmen der Islamisierung statt. CDU-Politiker sind nun der Auffassung, dass auch der Artikel 2 (Abs. 2) des Grundgesetzes "Jeder hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit" fallen muss. Sie sind - wie Juden oder Moslems - davon überzeugt, dass Gott bei der Erschaffung des Menschen zwei schwerwiegende Fehler unterlaufen sind: die Frau ohne Vermummung und die Knaben mit Vorhaut. Das muss korrigiert werden. Für Geburtsfehler 1 gibt es zum Beispiel die sehr wirksame Burka. Gegen Geburtsfehler 2 wird die Beschneidung (Zirkumzision) eingesetzt. Acht Tage alten Säuglingen (beim Judentum) bzw. zirka 11 Jahre alten Jünglingen (beim Islam) wird mit Hilfe einer Schere die Vorhaut hinter der Eichel abgeschnitten. Irreversible Verstümmelung, blutige Quälerei und seelisches Trauma sind der bezahlbare Preis für die heilige Religionsfreiheit der Fundamentalisten. Ich sage: Religionszugehörigkeit ist keine Berechtigung für Körperverletzung. Und: An den Genitalien von Kindern hat niemand weder etwas zu suchen noch etwas verloren. Doch das barbarische Gegenteil steht in der nächsten Islamisierungsstufe dem Abendland bevor: Beschneiderinnen aus afrikanischen Dörfern werden nach Deutschland geschickt werden mit dem Auftrag bei Mädchen mit der Nadel in Schamlippen herumzustochern. Und in der Endstufe werden dann auch Klitoris und Schamlippen entfernt, um weitere weibliche Fehler zu beheben und der weiblichen Geilheit einen Riegel vorzuschieben. Eine Gesetzesnovelle wird dann sicher diese Variante der Religionsfreiheit legalisieren.
12.12.12: Nun sollen also von der kriminellen Vereinigung CDU/CSU/FDP Mediziner dazu aufgefordert werden, Kleinkinder von Islamisten zu verstümmeln. LBH fordert alle Ärzte in Deutschland auf: "Weigert Euch, Minderjährige zu beschneiden.!" Zur Erinnerung: Dass jeder Mensch das Recht auf körperliche Unversehrtheit hat, ist nicht nur als Menschenrecht in der UN-Charta, sondern auch als Grundrecht in der deutschen Verfassung [Art. 2 Abs. 2 GG] verankert. Wer eine Körperverletzung begeht, wird daher mit Freiheitsentzug von drei Monaten bis zu zehn Jahren bestraft [§224 StGB]. Erfasst sind alle nicht medizinisch indizierten Arten von biologisch-physischen Gesundheitsverletzungen. Ergo ist die Gesetzesnovelle der schwarz-gelben Koalition nicht nur menschenrechts-, sondern auch verfassungs- und gesetzeswidrig und damit kriminell.
 
Staatsschutz für Gewalt- u.a. Verbrecher
25. August 2012 - Justizskandal in Deutschland
Der verschuldete Exjugendbetreuer und Jurastudent Magnus "MG" Gäfgen brauchte mehr als BAFÖG-Knete, viel mehr. Seiner elf Jahre jüngeren Freundin wollte er den Luxus bieten, den sie zu verlangen schien. So passte er vor zehn Jahren Jakob von Metzler, den Sohn einer Bankiersfamilie, auf dem Heimweg von der Schule ab und lockte ihn in seine nahegelegene Wohnung. An der Villa der Eltern warf er einen Erpresserbrief mit einer Lösegeldforderung von einer Million Euro ab. Bei der nächtlichen Geldübergabe an einer Bushaltestelle beobachtete die Polizei den Täter und nahm ihn - nachdem er keine Anstalten machte, die Geisel zu versorgen oder frei zu lassen - noch am selben Tag fest. MG nannte im Verhör zwei frühere Bekannte als Komplizen und ein Geiselversteck. Alles Lüge. Weil die Zeit drängte, ließ ihm Chefermittler Wolfgang Daschner schließlich Schmerzen androhen. Daraufhin nannte MG das wahre Versteck des längst toten Jungen an einem kleinen See bei Schlüchtern in Osthessen und führte die Polizei zur Leiche. Er hatte bereits kurz nach der Entführung den Jungen mit Klebeband erstickt und im Kofferraum seines Pkws versteckt.
Für die Tat wurde MG 2003 vom Frankfurter Landgericht zur Höchststrafe verurteilt: lebenslange Haft bei besonderer Schwere der Schuld. Der 28-jährige Kindsmörder habe den Tod des elfjährigen Kindes gewollt, urteilte der Vorsitzende Richter über das kaltblütige Verbrechen. Damit ist die übliche Strafrestaussetzung zur Bewährung (gemäß §57a StGB) nach 15 Jahren ausgeschlossen. Ein Jahr später werden der frühere Frankfurter Polizei-Vizepräsident und Chefermittler Wolfgang Daschner sowie sein vernehmender Beamter in einer Gerichtsverhandlung der Nötigung für schuldig gesprochen. Sie hätten während eines Verhörs dem Kindesentführer körperliche Schmerzen androhen lassen bzw. angedroht. MG beschäftigt seitdem mit immer neuen Klagen die Gerichte. Dabei geht es um Folterandrohung während eines Verhörs, Entschädigungszahlungen, Schmerzensgeld oder die Wiederaufnahme seines Verfahrens. Seine Revision vor dem Bundesgerichtshof wurde 2004 verworfen. Auch seine Verfassungsbeschwerde hatte keinen Erfolg: Er habe nicht genügend begründet, warum der Verfahrensverstoß bei der Vernehmung ein Hindernis für das Strafverfahren nach sich ziehen musste. 2005 veröffentlichte er das Buch "Allein mit Gott - der Weg zurück". Der Verlag Atlantic Millennium Press hat sich bereit erklärt, mit Hilfe eines Schwerverbrechers Profite zu machen.
2011 spricht das Frankfurter Landgericht MG wegen "schwerer Verletzung der Menschenwürde" Schadenersatz in Höhe von 3000 Euro durch das Land Hessen zu. Nachdem auch der Europäische Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) Gewaltandrohung in Verhören verurteilt hatte, wird das Urteil ein Jahr später vom Frankfurter Oberlandesgericht bestätigt. "Ja, ist das denn die Possibility", war mein erster Gedanke, als ich den ZDF-Film <Der Fall Jakob von Metzler> sah, der den Zeitraum der Suche nach dem entführten Kind dokumentiert. [Ich hatte den Fall 2002/03 nicht verfolgt.] Da versucht die Polizei durch Einschüchterung des Täters das Versteck des damals seit vier Tagen entführten Jungen zu erfahren, um dessen Leben zu retten, und dann werden die Ermittler für ihr angebliches Fehlverhalten bestraft? Unfassbar! Doch dann fiel mir ein, dass der Täterschutz in Deutschland eine 40-jährige Tradition aufweisen kann, seit die alternative Szene ab 1972 der Justiz "Isolationshaft" für RAF-Mitglieder vorgeworfen hatte.

Denn wer die Wiedereingliederung in die Gesellschaft ernst nimmt, muss Straftäter umfassend schützen und fördern.

Dazu gehört die Unkenntlichmachung des Gesichts auf Fotos, die Verwendung eines Pseudonyms anstelle der wahren

Identität oder die Verschweigung seiner Herkunft, insbesondere seines Migrationshintergrundes. Kommt es aber doch

einmal zu einer Haftstrafe, kann diese ja in den meisten Fällen zur Bewährung ausgesetzt werden. Falls ein längerer

Knastaufenthalt nicht mehr zu vermeiden ist, kann Freigang beantragt und - bei "guter Führung" - mit vorzeitiger

Entlassung gerechnet werden, wenn zwei Drittel der Haftstrafe verbüßt sind. Nein, das Schadenersatzurteil für MG ist

alles andere als ein Einzelfall. Ein 17-jähriger Mehrfachstraftäter wurde finanziell entschädigt, obwohl er mit seiner

Bande einen Jugendlichen in den Tod getrieben und einen Ort in Angst und Schrecken versetzt hatte. Ein

algerischer Intensivtäter (50 Ermittlungen wegen Raub, Drogenhandel, Einbruch, Erpressung) lief frei herum, da der

zuständige Oberstaatsanwalt keinen Haftgrund sah: "Trotz fahrlässiger Tötung mit Fahrerflucht besteht weder

Verdunkelungs- noch Fluchtgefahr." Keine Einzelfälle, sondern typische Beispiele!

Sogar der bestialische Völkermörder Hitler müsste heutzutage von den Justizvollzugsbeamten mit Samthandschuhen

angefasst werden. Hätte man ihm erst einmal - sofern er nicht (der wahrscheinlichere Fall) für unzurechnungsfähig

erklärt worden wäre - eine lebenslange Haftstrafe aufgebrummt, wären ihm alle Annehmlichkeiten des deutschen

Strafvollzugs zuteil geworden: drei kostenlose Mahlzeiten pro Tag, kostenlose Unterkunft, kostenlose Bekleidung,

kostenloses Fernsehen und Hofgang, Schachspiel oder eine andere Freizeitbeschäftigung nach Wunsch. Ein

umfassendes Resozialisierungsprogramm hätte gegriffen mit Besuchsrecht und einer qualifizierten Ausbildung zum

Industriedesigner. Selbstverständlich hätte er auch Anspruch gehabt auf beste medizinische Behandlung seiner

Medikamentenabhängigkeit und zahlreichen körperlichen Gebrechen. Von der Unkündbarkeit seiner Unterkunft und

seines Knastjobs sowie einer garantierten Altersabsicherung einmal ganz zu schweigen. Eine Rundumversorgung, von

der viele Hartz-IV-Empfänger nur träumen können.

Oberste Maxime der deutschen Kuscheljustiz, für die PolitikerInnen, StaatsanwältInnen und RichterInnen verantwortlich

sind, scheint die Gewährleistung der psychischen und körperlichen Unversehrtheit von Gewalttätern zu sein. Auf der

anderen Seite steht die Verhöhnung der Opfer und ihrer Angehörigen. In der deutschen Mentalität steckt offenbar die

unbewusste Vorstellung von der Mitschuld oder gar Schuld der Opfers am eigenen Unglück. "Selber schuld" war zu

meiner Schulzeit ein häufig verwendeter Spruch und ich bin mir sicher, dass viele Deutsche auch heute noch so

denken, wenn ein Bekannter beispielsweise einen Unfall hatte - auch wenn dieser Verdacht vielleicht nicht mehr so oft

ausgesprochen wird. Sogar die kotzbürgerliche Psychologie unterstellt den Opfern mit dem Begriff der "sekundären

Viktimisierung" eine Mitschuld an ihrer Rolle, weil sie durch Teilnahmslosigkeit, ablehnende Äußerungen oder

moralische Vorwürfe den Täter provozierten. So lässt der Staat Opfer von Verbrechen einfach im Stich. Eine

Resozialisierung von Opfern, die durch Gewalttaten Gesundheit und Arbeitsfähigkeit verloren haben, gibt es nicht. Opfer

brauchen in Deutschland starke Nerven, sehr viel Zeit und Geld sowie gute Anwälte, um durch Zivilklagen

hoffnungslose Schadenersatzansprüche durchzusetzen, denen der mittellose Täter nicht nachkommen kann. Opfer sind

die "Loser" in einer inhumanen Gesellschaft, die das Gegenteil vorgibt. Heuchelei und Verhöhnung prägen die

ungenügende Opferhilfe und den mangelhaften Opferschutz in Deutschland. Gerechter wäre nicht nur ein

wohlwollender staatlicher Entschädigungsfond. Straftäter sollte man vielmehr dreifach [Auge um Auge - Sühne -

Profylaxe] die Schäden erleiden lassen, die sie dem Opfer zugefügt haben. Zum Beispiel durch Festnahme, U-Haft,

Schnellgericht mit Verurteilung, Aberkennung der Menschenrechte, öffentliche Bloßstellung und mehrjährigen

Freiheitsentzug ohne Vergünstigungen.

Vor einiger Zeit träumte ich von einem Zoologischen Zuchthaus. Zu langjährigen Haftstrafen verurteilte Kreaturen

wurden wie Raubkatzen hinter Gittern ausgestellt. Mit Eintrittskarte und zum Verzehr nicht mehr geeignetem Obst aus

einem Supermarkt-Container durfte ich die Schwerverbrecher nicht nur übelst beleidigen, sondern durch Zuwurf sogar

füttern. Noch beliebter als diese Fütterungen waren die täglichen Züchtigungen. Mit meiner Peitsche habe ich einem

Kindsmörder [stand auf seinem T-Shirt] ein Auge ausgeschlagen. Erschrocken durch meine virtuelle Brutalität bin ich

aufgewacht und war sehr erleichtert, dass ich mich im Bett und nicht im Knastzoo befand.

  Die politisch Mitverantwortliche

Die Mitverantwortliche: Linksliberale, bayerische Justizpolitikerin & Edelmetallhexe Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

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