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Leons Blog 2014-17

Leon B. Haardts Satireblog 2015-17

Polens Finanzkrieg gegen Deutschland
19. September 2017: Polen will deutsche Billionen
Eine geniale Idee der nationalistischen Regierung Polens: 73 Jahre nach Kriegsende soll Deutschland
Reparationen in Höhe von 840 bis 1800 mrd Euro an Polen entrichten als Entschädigung für die im
Zweiten Weltkrieg erlittenen Verbrechen, Schäden, Verwüstungen, Zerstörungen und Verluste an
Menschen (za. 6 mio), Infrastruktur, Bausubstanz, Kulturgütern, Vermögen und Nationaleinkommen.
Dagegen spricht: 1) die polnischen Forderungen sind bereits von der Sowjetunion befriedigt worden;
2) Polen hat 1953 auf weitere Zahlungen verzichtet, weil "Deutschland seinen Verpflichtungen zur
Zahlung von Reparationen bereits in bedeutendem Maße nachgekommen ist"; 3) Deutschland hat
bisher über 70 mrd Euro an Entschädigungsleistungen für Nazi-Unrecht an Staaten und Opfer gezahlt,
davon etwa 3 mrd an Polen. Dafür spricht: 1) die Einigung der kommunistischen polnischen Regierung
mit der Bundesrepublik im Jahr 1953 ist ungültig; 2) zur schriftlichen Erklärung auf Verzicht von
Reparationszahlungen ist die VR Polen vom Sowjetregime genötigt worden; 3) der Verzicht wurde
lediglich gegenüber der DDR erklärt.
Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen heißt in diesem Fall: 1) sich ein für allemal und die nächsten
1000 Jahre finanziell gesund stoßen; 2) vom innen- und außenpolitischen Stress (rechtsstaatsunter-
minierende Justizreform, Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission gegen Polen, Ablehnung
der Aufnahme von Flüchtlingen) ablenken.
LBHs Meinung: Die Mutti sollte die Forderungen in Höhe von 1,8 Billionen Euro akzeptieren und im
nächsten Step mit folgender Gegenforderung verrechnen: Den deutschen Verlust für die Slawisierung,
also v.a. Polnisierung Ost- & Westpreußens, Pommerns, Posens, Danzigs, Ober- & Unterschlesiens,
Ostbrandenburgs, des Memellands, Ostsachsens u.a. Gebiete nach den beiden Weltkriegen - eines
Territoriums von mind. 115000 qkm - sowie die damit verbundenen Vertreibungen von za. 8 mio
Deutschen dürfte man gut und gerne mit 11,8 Billionen Euro beziffern. Demzufolge hat Polen gegen-
über Deutschland einen Schuldenberg von 10 Billionen Euro. Auf 1000 Jahre verteilt entspräche das
einem Transfer von jährlich 11,8 mrd Euro. Da Polen derartige Beträge nicht aufbringen kann, muss
es ersatzweise die annektierten deutschen Gebiete zurückgeben. Die dann jedoch fälligen deut-
schen Reparationen könnten für Umsiedlungsaktionen verwendet werden, auch hinsichtlich der Um-
siedlung von Polen, Ukrainern und Weißrussen in den an Polen zurückzugebenden heutigen bela-
russischen und ukrainischen Territorien, die die Sowjetunion den Polen gestohlen hat.
Exkurs: Was wäre eigentlich passiert, wenn das Dritte Reich den Zweiten Weltktieg gewonnen hätte?
1943 erreichte das deutsche Machtgebiet seine größte Ausdehnung, als Südtirol einer deutschen Zivil-
verwaltung unterstellt wurde: Mit Ausnahme des mehrheitlich dänischsprachigen Nordschleswig, der
Deutschschweiz und Liechtensteins war das gesamte deutschsprachige Gebiet im Großdeutschen Reich
vereinigt - es umfasste nun rund 650.000 km². Nach einem Sieg hätten die Nazis sich weitere Gebiete
einverleibt. In der zeitnahen ersten Fase den polnischen Bezirk Bialystok, Böhmen & Mähren, die
Untersteiermark, Kärnten & Krain, das adriatische Küstenland, das südliche Alpenvorland (Südtirol),
Elsass, Lothringen & Luxemburg. In der späteren zweiten Fase wäre bei einer Auflösung Polens das
Generalgouvernement an Deutschland gefallen. Auch die Slowakei, die Schweiz & Belgien wären wohl
abgeschafft worden, wobei im vorletzten & letzteren Fall auch Frankreich, Italien & die Niederlande
profitiert hätten. Zwei Fragen: Sollten die nationalistischen Polaken nicht einfach nur froh und glücklich
sein, dass ihr Land einer vierten Teilung entgangen ist? Und: Die Betrachtung historischer Karten würde
ihnen zeigen, dass die deutschen Ostgebiete niemals zuvor polnisch waren und dass es die Ukraine und
Belarus sind, die heute einen Großteil des historischen polnischen Territoriums besitzen. Wäre es daher
nicht sinnvoller, finanzielle Forderungen in Richtung Osten zu richten?
 
21. März 2017: Bohlen mal Anders
RTL meißelt Modern Talking ein Denkmal
Gäbe es den jährlichen Kurze-Beine-Preis für die größte Lügenpresse, würde ich an erster Stelle den
Heuchel- & Profitmaximierungssender RTL vorschlagen. Wenn dieser zu allem Überfluss auch noch "die
ganze Wahrheit" ankündigt, weiß jeder normal belichtete TV-Glotzer, was er zu erwarten hat - etwa so viel
wie den sauberen Diesel-VW, Daums absolut reines Gewissen, chemische Massenvernichtungswaffen in
Husseins Irak, Hitlers 1000-jähriges Reich oder die eierlegende Wollmilchsau. So sollten (nicht ganz aktuell)
Bohlen und Anders aus ihrer persönlichen Sicht <30 Jahre Modern Talking> kommentieren. Während der
60-jährige ostfriesische <Poptitan> alias Jennifer Blake ["Du triffst noch nicht mal 'nen Ton, wenn er direkt
vor dir steht"] einigermaßen glaubwürdig rüber kam, konnte ich beim 9 Jahre später geborenen Bernd
Weidung nur den Kopf schütteln.
Der über 50-jährige Exehemann von Nora Balling [Markezeichen: Nora-Halskettchen & Umhängekeyboard]
war nicht in der Lage oder nicht willens, ehrlich die verhängnisvolle Rolle seiner Ex und die seine als ihr
Schoßhündchen zu bestätigen. Falls die ehemalige "höhensonnengegerbte Sangesschwuchtel" [eine blöde
Bezeichnung, von der ich mich distanziere] doch eines Tages die Wahrheit verkünden möchte - hier der
vorbereitete Text: "Ja, ich gestehe, dass ich zu jung und zu dumm war, Nora in ihrer rasenden Eifersucht zu
bremsen und aus unserem ersten Pop-Duo-Projekt herauszuhalten. Ich habe tatenlos zugesehen, wie sie 
die megaerfolgreiche Arbeit von Dieter und mir systematisch zerstört hat. Das bedauere ich zutiefst. Leider
befand ich mich damals im Zustand sexsklavischer Hörigkeit von meiner Frau. Auch Modern Talking 2 ist
daran gescheitert, dass ich nie zu einer psychisch reifen Partnerschaft in der Lage war. Ich war, bin und
bleibe wohl immer ein Muttersöhnchen."
 
24. Januar 2017: Genosse Kanzlerkandidat
8. Mai 2016: SPD-Chef Gabriel nennt Rücktrittsgerüchte „dummes Zeug“
Bereits im vergangenen Jahr haben die Oppermänner dem Obergenossen und Erzengel Gabriel unzweideutig
klar gemacht, dass er nicht der geeignete Kanzlerkandidat der SPD-Antigabriel-Fraktion sei, da eine Gabriel-
SPD gegen eine Merkel-CDU keine reelle BTW-Siegeschance habe. Und so hat man den allseits beliebten,
feminoiden Martin Schulz von der Europafront nach Hause geholt.
Dabei haben die innerparteilichen Schulzfans allerdings eine Kleinigkeit übersehen. Gabriel musste aus
Selbstachtung und gekränkter Eitelkeit zurückschlagen. Und das tat er! Wochenlang hat er den ehemaligen
Bürgermeister von Würselen und EU-Parlamentspräsidenten bearbeitet und auf seine Seite gezogen, bis
dieser mit dem Sigmar-Martin-Verfahren einverstanden war: 1. Gabriel informiert zuerst den Stern und dann
das SPD-Präsidium, dass er auf eine Kanzlerkandidatur verzichtet. 2. Schulz wird nicht nur KaKa, sondern
auch Parteichef. 3. Gabriel wechselt ins Außenministerium. 4. Schulz verzichtet auf einen Regierungsposten,
schließlich hat er auch so genug zu tun.
Damit hat Gabriel alle, einfach alle über den Tisch gezogen. Das SPD-Präsidium ist stinksauer wegen der
Respektlosigkeit und MS ist glücklich, weil ein Märchen wahr geworden ist, von dem er vor einem Jahr nicht
einmal zu träumen gewagt hätte. Doch auch er ist ein Loser. Augrund seiner bisherigen Tätigkeit hätte er
idealerweise das Außenministerium von Steinmeier übernehmen können, ja müssen. Er hätte die einzige
und einmalige Gelegenheit gehabt, sich gegenüber Merkel zu profilieren. Und nun? Er wird von einer SPD-
Wahlveranstaltung zum nächsten fahren und sich von seinen Genossen bejubeln lassen. Am Ende jedoch
werden sich die Wähler fragen: "Wer ist eigentlich Kanzlerkandidat der SPD? Ach, egal, ich wähle noch mal
die Merkel."
Aber neben Merkel wird auch Gabriel gewinnen! Denn: Schulz wird keine mehrheitsfähige Koalition unter
seiner Führung zustande bringen und so schnell wieder in der Versenkung verschwinden wie er gekommen
ist. Er wird nicht der erste SPD-Chef (Platzeck, Beck, Schroder, Gabriel) sein, der sein Amt zur Verfügung
stellt. Und in vier Jahren werden die SPD-Genossen Gabriel auf Knien anflehen, sich als Kanzlerkandidat für
die BTW 2021 zur Verfügung zu stellen. Doch auch S. Gabriel hat bei seiner Mifri-Planung eine Kleinigkeit
übersehen: In vier Jahren wird eine 17%-SPD keinen KaKa mehr benötigen.
Dabei hätte doch alles ganz anders kommen können. Unter folgenden Voraussetzungen: 1. Die SPD-Führung
hätte nicht den schweren Fehler gemacht, auf Steinmeier wegen der Mitverantwortung an der rot-grünen
Agenda 2010 zu verzichten. Diese hat die SPD zu einer 20%-Partei degradiert. Die Bevölkerung jedoch
verbindet nicht Steinmeier, sondern Schröder mit der unbeliebten Arbeitsmarktreform. 2. Der karrieregeile,
missgünstige, gehässige, rachsüchtige Gabriel hätte Steinmeier nicht auf das Bundespräsidentenamt
abgeschoben, sondern ihn als Kanzlerkandidat vorgeschlagen. Dann hätte man nämlich nicht nur auf das
Stühlerücken in der Regierung komplett verzichten, sondern auch den in der Bevölkerung mit Abstand
beliebtesten Genossen ins Kanzlerrennen schicken können. 3. Allerdings hätte Steinmeier diese Aufgabe
auch nachdrücklich wollen müssen, wovon leider keine Rede sein kann. FWS hätte mit seinem souveränen
Auftreten und seiner Eloquenz Merkel Paroli bieten, ja sie an die Wand drücken, die Sozialdemokratie aus
dem Tal der Tränen führen und mit den Grünen und Roten oder Gelben eine Regierung bilden können.
Die armselige SPD-Führung wird nun stattdessen den Deutschen weitere vier Jahre die Islamisierungs-
Merkel und der AfD weiteren Aufwind bescheren. Merkels Hilflosigkeit gegenüber den flüchtlingsresistenten
EU-Mitgliedern, dem nationalistisch-protektionistischen Trump sowie dem imperialistisch-profilneurotischen
Putin wird die deutsche Außenpolitik lähmen und der Lächerlickeit preißgeben. Und innenpolitisch ist Merkel
ohnehin die personifizierte Fata Morgana (tritt v.a. bei Fußballnationalmannschaftsspielen auf).

3. Dezember 2016: Teufelszonen
sind Staaten, Länder, Regionen mit repressiven politischen Systemen (Diktaturen, totalitäre Regimes) und
Ideologien (Kommunismus, Islamismus) sowie mit plötzlich auftretenden Pandemien (Seuchengefahr),
Naturkatastrophen (Erdbeben, Vulkanismus, Tsunamis, Unwetter) & islamistischen Terroranschlägen. 
Hierzu gehören:
Afghanistan (islamistische Taliban-Milizen, Mudschaheddin sowie Warlords, Bürgerkrieg, systematische Massaker)
Autonome Palästinensische Gebiete (militante islamistische Terrorgruppen)
Brasilien (systematische Ausrottung der indianiden Ureinwohner und Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes)
DR Kongo (Massenarmut, Bürgerkrieg, Folterungen, Massaker, Völkermord, Lynchjustiz, Vergewaltigungen, Pandemien)
Iran (totalitärer, atomarer Gottesstaat)
Jemen (Schariarecht, islamistische Milizen wie Al-Qaida, Bürgerkrieg, Geschlechterseparatismus, Massenarmut &                          arbeitslosigkeit, Unterernährung, Beschneidung, Zwangsehen, Flüchtlingsbewegungen)
Mexiko [Behördenkorruption, extreme städtische Luftverschmutzung]
Nordkorea (reaktionäre kommunistische Monarchie mit Armut, Führerkult & Atomtechnologie)
Saudi-Arabien (islamistische Monarchie, Gottesstaat)
Syrien (monarchistische Tyrranei, islamistische Terrormiliz ISIS, Warlords)
Tschad (islamistische Terrorzellen)
Tschetschenien (islamistisches Patriarchat, russisches Marionettenregime, Führerkult, Vernichtung der Opposition)
Türkei (islamistische Diktatur)
VR China (totalitäres kommunistisches Regime, extreme Luftverschmutzung & Umweltzerstörung, unterdrückte Minderheiten)

12. Oktober 2016: DHL-Betrügereien
Am vergangenen Freitag sollte der zuständige DHL-Fahrer zwei Pakete bei mir abliefern. Da ich häufig Artikel
im Internet bestelle, kennen einige Fahrer der Paketdienste meinen Namen. Sie wissen, dass ich im  dritten
Stock wohne und dass im Haus kein Aufzug installiert ist. Da das Wochenende bevorstand und "mein"
Zusteller "keinen Bock" hatte, zwei Pakete in den dritten Stock zu schleppen, ist er - menothing, younothing -
einen Bogen um die Straße gefahren, in der ich wohne.
Statt zu liefern hat er eine Benachrichtigung ausgefüllt mit dem Vermerk: "Leider war es heute nicht möglich,
Ihnen Ihre Sendung zuzustellen." Diese Benachrichtigung wurde einen Tag später, am Samstag-Nachmittag,
in meinen Briefkasten geworfen. Dieser Zeitpunkt rrgibt sich daraus, dass ich am Samstag-Mittag und am
Montagfrüh meinen Briefkasten kontrolliert habe.
Auf der Benachrichtigung waren zwei Auffälligkeiten zu finden. Zum einen hat auf dem Poststempel die
Druckerschwärze genau beim <Tag> gefehlt, so dass nur Monat, Jahr und Uhrzeit lesbar waren. Meine
Überprüfung der Uhrzeit hat selbstverständlich ergeben, dass ich an allen in Frage kommenden Tagen zu
dieser Ziet zuhause war.  Zum anderen hat man mir angeboten, die Pakete ab Freitag (!!!) innerhalb einer
Woche in der zuständigen Postfiliale abzuholen - verbunden mit der Drohung, dass andernfalls die Pakete
"an den Absender zurückgesendet" würden. Eine Telefonnummer war ebenso wenig angegeben wie das
Angebot, einen zweiten Zustellversuch anzufragen.
Als Gehbehinderter hatte ich also keine andere Möglichkeit, als die Pakete höchstselbst abzuholen und zu
transportieren - eine Aufgabe, die der Paketdienst DHL nicht erfüllt hat, obwohl er von seinem Auftraggeber
- meinem Internetanbieter - dafür bezahlt worden ist. Wie nennt man so ein Geschäftsgebahren unter
Berücksichtigung der Tatsache, dass mir die DHL diesbezüglich schon mehrmals aufgefallen ist? Fakt ist
jedenfalls: der Fahrer kann sich jeden Betrugsversuch, sprich: jede Arbeitsverweigerung, leisten, weil er von
nichts und niemandem kontrolliert wird.
Ich finde diese Schweinerei unerträglich, habe bisher aber noch keine Möglichkeit entdeckt, effektiv etwas
dagegen zu unternehmen. Jedenfalls ist mir der Spaß an Onlinebestellungen gründlich vergangen.
 
30. September 2016: Whistleblower
Morddrohungen, Hetze und Schikanen ausgesetzt, wird Whistleblowern vor Gericht der Prozess gemacht.
Weil sie ihrem Gewissen folgten und nicht wegsehen konnten, als Folter salonfähig wurde, gelten sie
heute als Straftäter.  Hass und Rachegelüste gegen den islamistischen Terrorismus haben dazu geführt,
dass nationale Sicherheitsbehörden wie die NSA, die CIA oder der Heimatschutz seit dem islamistischen
Flugzeuganschlag auf die Wolkenkratzer des World Trade Center im September 2001 (<9/11>) mit
praktisch unbegrenzten Vollmächten ausgestattet wurden. Moralische, ethische und demokratische
Grundwerte wurfen politisch und juristisch ausgehebelt, in ihr Gegenteil verkehrt. Im immerwährenden
Kampf gegen den Terror werden einzelne Menschenleben wertlos. Überzeugte Demokraten, die weiter an
die Würde und Menschenrechte jeden Einzelnen glauben, wie die Whistleblower, werden kriminalisiert, an
den Pranger und ins soziale Abseits gestellt und als Verräter gebrandmarkt. Ihre Überzeugung und ihr Mut
machen sie in Wahrheit jedoch zu Helden der Menschlichkeit.
 
2. Augustl 2016: Das Quiz mit der Pflaume und seinen zwei Ungustl
Was mir an <Wer weiß denn sowas?> gefällt ist/sind
+ die Originalität dieses TV-Formats - und das im erzkonservativen Langweiler-Ersten (unglaublich)
+ die Originalität der Fragen aus vorgegebenen, z.T. praxisnahen Bereichen
+ die Originalität der drei fast immer möglich bzw. glaubhaft erscheinenden, vorgegebenen Antworten
+ die kurzen, aber fast immer gelungenen, gut verständlichen und fundierten Lösungsvideos
+ die ständig wechselnden Promis neben den beiden Teamchefs
+ der spannende Bogens durch das unberechenbare, oft die hart erkämpfte Spielführung kippende Finale
+ die Aufteilung der Gewinnsumme von bis über 100 € an den "richtig" sitzenden Publikumsteil
Was mich an <Wer weiß denn sowas?> mächtig nervt ist/sind
-- ungeklärte Spielregeln wie: was wäre, wenn a) die Gewinnsumme nicht auszahlbar wäre, weil z.B. wegen
    eines Verkehrskollapses nur 10 Zuschauer erscheinen und sich auf die falsche Seite setzen würden?; b)
    sich ein Promi und der Teamchef bei einer vertrackten Frage nicht auf eine gemeinsame Antwort einigen
    könnten?; c) sich fast alle, z.B. 100 Zuschauer auf ein und dieselbe eng begrenzte Seite setzen wollten?;
    d) sich die angeblich 'richtige' Antwort im Nachhinein als falsch bzw. unwahr herausstellen würde?
-- 3 unfaire (a, b) bzw. einschläfernde (c) Spielregeln, nämlich a) dass der Hoëcker-Zwerg fast immer die
    erste Wahl und damit auch eine Wahlmöglichkeit mehr hat, weil sich ein paar Zuschauer mehr hinter sein
    Team setzen; b) dass der Publidummssjoker gezogen werden und die ahnungslose Antwort des Stehauf-
    menschens genommen werden muss sowie c) dass es für die Schließ-ich-aus-Überlegungen der Teams
    keine zeitliche Begähnzung gibt
-- 2 total abtörnende Teamchefs in Gestalt a) eines hyperhässlichen, überdrehten, größenwahnsinnigen,
    nervtötende Hoëcker-Großmauls und b) des rhetorikfeindlichen, hartnäckig langweiligen, unverbesser-
    lichen Fuzzipummels Elton, der aberglaubt, sich (beknackterweise) den Publikumsjoker immer bis zum
    bitteren Luhser-Ende aufheben zu müssen
-- das Fehlverhalten a) in Form verhöhnender Hass-, Hetz- & Mobbingtiraden durch Glatzen-Hoëcker gegen
    seinen lächerlich unbeholfenhilf- & ahnungslosen Teamchefgegner, b) des mitten im Lösungsvideo los-
    grölenden, wissensdesinteressierten Publidumms, c) des völlig visagenverspannten Kaipflaumen-Quiz-
    master-Ossis, Verständnisfragen der Teammitglieder nicht klären zu können. 
Dieser kritische Kommentar ändert aber nichts daran, dass dieses originelle Quiz mit einem amüsant-souver-
antigähnen Quizmaster und zwei witzig-sympatischen Teamchefs das Potential für das spannendste, unterhalt-
samste und kurzweiligste im deutschen Fernsehen hätte - wenn dem WWDS-Team eines schönen Tages nicht
doch die alltagstauglichen Fragen ausgingen. Euer LBH jedenfalls kann diese drei elenden Hackfressen nicht
mehr sehen. Schade eigentlich (auch wegen der Promis).                                               Leon 'Blödel' Haardt
 
16. Mai 2016: Jurowischen Song Kontest
Auf St. Pauli hat die Schöneberger den deutschen ESC-Beitrag mal wieder so überschwänglich gefeiert, als ob
er den Sieg davon getragen hätte. Gut, es hat zwar erneut nicht "ganz" geklappt. Aber das lag keineswegs an
Jamie-Lee Soundso. Sie hatte schließlich einen großartigen Auftritt, einfach perfekt, wie alle trotzig behaupten.
Ein entsprechendes Feedback sei auch durch den frenetischen Jubel des Stockholmer Publikums gekommen.
Dass sie mit großem Abstand 26ste, also letzte, wurde, lag absolut nicht am deutschen Manga-Girl, sondern an
dem kuriosen Bewertungssystem, das ohnehin keiner verstanden hat und wahrscheinlich so fehlerhaft war, dass
ihr auf dem Übertragungsweg zu viele Punkte verloren gegan-gen sein müssen.
Warum aber vielleicht doch zu wenige Punkte aus den za. 40 bewertenden Ländern eingegangen sind? Keine
Ahnung! Sicherlich lag es nicht daran,
- dass Merkel, Schäuble u.a. Außenpolitiker das Renommee Deutschland in Europa gründlich versaut haben;
- dass die ARD Null Ahnung hat von einer ESC-adäquaten Wahl des Kandidaten;
- dass außerhalb Deutschlands niemand irgendeine X-beliebige Casting-Gewinnerin kennt;
- dass bewusst Jahr für Jahr auf eine fähige und international populäre deutsche Band verzichtet wird;
- dass der Stimme von Jamie-Lee Soundso so ziemlich alles fehlt, was eine Gesangsstimme interessant macht:
   Ausdruck, Klangfarbe, Timbre ...;
- dass absolut nichts Deutsches an Jamie-Lee Soundso zu entdecken war: englischer Vorname, englischer
  Songtext, japanisches Kostüm, "internationale" (sprich: langweilige) Melodie;
- dass der einzige Produzent in Deutschland, der ESC kann, Stefan Raab, mal wieder außen vor bleiben musste.
Da muss man sich auch nicht mehr wundern, wenn die verblödeten vergreisten ARD-Zuschauer den russischen
Beitrag zum Spitzenreiter gekürt haben. Trotz alledem: das Ereignis war mal wieder "spannend". Gefühlte 74-
mal hat ARD-Verplapperer Peter 'Blabla' Urban diese Floskel verwendet. Und alles andere wäre bei einer ARD-
Übertragung ja auch völlig undenkbar. Fazit: deutscher Kommentator und deutsche Kandidatin haben sich im
Bereich "Luschentum" die Waage gehalten. Die eigentlichen Gewinner waren die auf der Reeperbahn in St. Pauli
aufgetretenen, deutschsprachigen Interpreten wie Sarah Connor, Mark Forster, Namika, Michelle und Silly mit
Anna Loos. Jeder von ihnen hätte dutzendfach soviele Punkte gesammelt wie die von der ARD gekürte Lusche.
Übrigens: warum sind die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten mit ihren Zwangsgebühr-Milliarden eigentlich
nicht in der Lage, eine halbwegs anspruchsvolle, regelmäßige Livemusik-Sendung auf die Beine zu stellen?
Warum ist eine so großartige Sendung wie Jool Hollands "Later with Jools" der BBC in Deutschland nicht möglich?
Wer sich nur um Politik und Sport kümmert, braucht sich über internationale Musik-Blamagen nicht zu wundern.
 
14. Mai 2016: Moslems in Tüllland
Der Bericht "Heimat in Tüll" [phoenix, 14.5.2016] ist ein weiterer Versuch des HeuchelTVs, die Akzeptanz des
Islam in Deutschland zu fördern. Bei den nichtmoslemischen Deutschen soll Verständnis, ja sogar Sympathie
geweckt werden für die perversen Bräuche des Islam. Ach, wie fröhlich sind Hochzeiten und Beschneidungsfeste
mit den bunten Kostümen, der türkischen Musik, dem köstlichen Essen und dem Aufmarsch der umfangreichen,
lustigen Verwandtschaft. Was spielt es da für eine Rolle, wenn Jungen schwer verletzt werden, wenn Frauen ihre
Haare und ihren Körper verstecken müssen. Schließlich herrscht in Deutschland Religionsfreiheit. Da dürfen die
Moslems ja wohl ihre Kinder verstümmeln.
All das, was hinter dem Tüll steckt, wird von phoenix verschwiegen. Es würde schließlich nur der AfD nützen.
Nein, da muss aus politischen Gründen halt mal kaschiert werden, dass beim Islam das Patriarchat in Gesellschaft
und Familie das alleinige und allumfassende Sagen hat. Dazu gehört in der Türkei, dass der Vater - falls nötig - so
lange auf seinen Sohn Druck ausübt, bis dieser eines Tages seine Beschneidung fordert, die ja auch mit einer
entsprechenden Belohnung verbunden ist: das Kind wird nicht erst Jugendlicher, sondern gleich Mitglied der
Männerwelt. Er kann seine Jugend mit dieser lästigen Pubertät einfach überspringen. Was soll da ein kurzer
Schmerz und der Verlust von einem Stück Vorhaut? Schließlich werden die meisten Kristen noch nicht einmal
gefragt, ob sie getauft werden möchten! Und schließlich gibt es ja auch muslimische Ärzte, die eine Beschneidung
geradezu fordern ("medizinische Indikation").
Da hilft alles nichts. Den Moslems muss schon sehr früh klar gemacht werden, dass sie kein selbstbestimmtes
Leben werden führen können. Sie haben sich den Regeln des Islam unterzuordnen, egal ob diese im Koran stehen
oder nicht. Und für Mädchen bedeutet das, dass sie von den Eltern erfahren, wessen Ehefrau sie werden "dürfen".
Dass sie sich in dieser Funktion möglichst aus der Öffentlichkeit zurückziehen, zumindest aber Haare, Gesicht und
Körper weitestgehend verstecken sollen, ist doch wohl nicht zu viel verlangt! Jeder Muslim weiß doch, dass Frauen
nicht gleichberechtigt sind, dass der Ehemann das Familienoberhaupt ist und daher das Sagen hat. Alle anderen Familienmitglieder haben zu gehorchen. So einfach ist die Irrlehre des Islam!
 
10. Januar 2015: Teilrechtsstaat, Stasi, Folter, Standrecht und Lynchjustiz
Terroristen vor Gericht: Nach dem Zweiten Weltkrieg war es selbstverständlich, dass die führenden Köpfe des
Dritten Reichs in Nürnberg vor ein Kriegsverbrecher-Tribunal gestellt wurden. Auch der für den Holocaust
verantwortliche Hitler wäre auf der Anklagebank gelandet, wenn er dafür den Mut aufgebracht hätte. Von der in
den 1970er Jahren für 58 Morde bzw. Mordversuche verantwortlichen ersten Generation der RAF (Rote Armee
Fraktion) kamen immerhin fünf führende Köpfe in Haft, von denen vier am Ende des Stammheimer Prozesses
abgeurteilt wurden. Durch Isolationshaft hat man sie dann allerdings in den Freitod getrieben. Selbst der
irakische Diktator und Massenmörder Saddam Hussein wurde regulär verhaftet, angeklagt, verurteilt und
hingerichtet.     
Das rechtsstaatliche Prinzip wurde erstmals unverhohlen während der Präsidentschaft von Brezel Bush beim & im
US- Gefangenenlager der Guantanamo Bay Naval Base außer Kraft gesetzt. Seit 2002 wurden in diesem
Internierungslager insgesamt za. 780 Gefangene unter dem Generalverdacht des Terrorismus ohne Gerichtsurteile
inhaftiert, ihrer Menschenrechte beraubt und mit Foltermethoden verhört. 2011 wurde der führende Kopf des
islamistischen Terror-Netzwerks Al-Qaida, Osama bin Laden, in seinem Anwesen nahe der pakistanischen
Hauptstadt Islamabad von einer Spezialeinheit der Navy Seals - unter Leitung der CIA - erschossen. Er war
unbewaffnet und leistete ebenso wie vier erschossene Angehörige keine Gegenwehr. Begründet wurden die
Exekutionen mit "bedrohlichen Bewegungen" der Verdächtigen.
Im Rahmen des Kriegsrecht haben die USA Zug um Zug verschiedene Bereiche wie das staatliche Gewaltmonopol
und die Spionage aus der Rechtsstaatlichkeit ausgelagert. Neben beliebigen Festnahmen, Internierungen und
Exekutionen gehören v.a. skandalöse weltweite Abhörpraktiken (NSA) im Bereich der Telekommunikation bis in
den privaten Bereich "verdächtiger" Personen dazu. Zahlreiche Regierungen anderer Länder nehmen sich nun das
Recht heraus, Separatisten zu "Terroristen" zu ernennen und in entsprechender Weise gegen sie vorzugehen. Zu
den staatsterroristischen Ländern USA, Russland und die Volksrepublik China hat sich Frankreich dazugesellt. In
einem nie dagewesenen polizeilichen Großeinsatz wurden die Charlie-Hebdo-Attentäter verfolgt und kurzerhand
erschossen.
Was in den USA gang und gäbe ist - zuletzt wurden "verdächtige" schwarze Jugendliche von weißen Polizisten
exekutiert -, greift immer mehr um sich. Auf rechtsstaatliche Festnahmen und langwierige Gerichtsprozesse mit
ungewissem Ausgang wird zugunsten von mit "Notwehr" gerechtfertigten standrechtlichen Hinrichtungen
verzichtet. Nur tote Verbrecher sind gute Verbrecher! Die für "das staatliche Gewaltmonopol" verantwortlichen
Politiker bekennen sich kurioserweise meistens zum Christentum - was für eine wahnwitzige Heuchelei: die
islamistischen Mörder sind die Bösen, die christlichen die Guten. Pfui Teufel! Da guck' ich doch lieber "The Good,
the Bad and the Ugly".
Nach den USA (nach den Al-Qaida-Flugzeuganschlägen auf das WTC im September 2001) hat (am 13. Januar)
auch Frankreich, der zweite enge Militärverbündete Deutschlands, dem islamistischen Terrorismus offiziell den
permanenten Krieg erklärt. Damit kann auch unser Nachbarland jederzeit Notstandsverordnungen erlassen,
Bürgerrechte außer Kraft setzen, die Todesstrafe für Attentäter (die der Justiz doch versehentlich in die Hände
fallen) wieder einführen und Deutschland um militärischen Beistand bitten. Demokratie und Staatssicherheit
werden immer stärker in Widerspruch zueinander stehen. Wer weiß, was geschieht, wenn ein vergleichbarer
Terroranschlag z.B. in Berlin verübt wird: gute Nacht freiheitlich-demokratische Grundordnung!
P.S.: Die Auslagerung staatsicherheitlicher Belange aus Demokratie und Rechtsstaat läuft schneller als LBH
vermutet hatte. Der sächsische LKA-Chef hat einen Mitarbeiter veranlasst, der Dresdener Polizei eine fingierte
Pegida-Anschlagsdrohung mitzuteilen. Daraufhin hat Polizeichef Kroll (der in seiner veröffentlichten Personalakte
zwischen 1954 & 1991 nicht gelebt hat) die bisher übliche Montagsdemo am 19.1. in der sächsischen Hauptstadt
verboten. Drei StaSi-Typen reichen also aus, um das garantierte Demonstrationsrecht in einem Bundesland
auszuhebeln. Das ist ein SKANDAL!!! Shame & scandal in the captal. Feinde der Demokratie lauern überall:
die einen mit islamistischem, die anderen mit bolscheswistischem Hintergrund.

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